Posts

Informationssicherheit für Entscheider: NIS2, ISO 27001 und Resilienz im Mittelstand | Wissensportal

Bild
Informationssicherheit ist heute eine zentrale Managementaufgabe. NIS2, ISO 27001, Lieferkettenrisiken, Cyberangriffe und Business Continuity Management betreffen nicht nur die IT, sondern die gesamte Unternehmensführung. Auf dieser Seite findest Du Fachartikel, Leitfäden und praxisnahe Beiträge zu Informationssicherheit, Cybersicherheit und Resilienz im Mittelstand. Die Inhalte richten sich an Geschäftsführer, Führungskräfte, Informationssicherheitsbeauftragte und alle, die Informationssicherheit wirksam und verständlich gestalten möchten. Die Beiträge basieren auf langjähriger Praxiserfahrung in Informationssicherheit, IT-Management, Krisenmanagement und ISO 27001 sowie auf aktuellen regulatorischen Anforderungen wie NIS2 und dem BSIG. Diese Seite dient als zentraler Wissens-Hub von ResKontIS. Die Beiträge sind thematisch gegliedert und werden laufend erweitert. Ziel ist es, Entscheidern einen praxisnahen Überblick über regulatorische Anforderungen, ...

Cyber-Resilienz im Mittelstand

Bild
Cyber-Resilienz im Mittelstand: Was der neue ENISA-Reifegradcheck für Ihr Unternehmen bedeutet Management-Zusammenfassung Mit dem SME Cyber Resilience Maturity Assessment Model stellt die EU-Agentur für Cybersicherheit ENISA kleinen und mittleren Unternehmen einen praxisnahen Selbstcheck zur Verfügung. Das Modell soll insbesondere Hersteller, Importeure und Händler von Produkten mit digitalen Elementen dabei unterstützen, ihren aktuellen Stand bei Produktsicherheit und Cyber-Resilienz zu bewerten und sich strukturiert auf den Cyber Resilience Act vorzubereiten. Der Reifegradcheck untersucht fünf Bereiche: Governance und Dokumentation Risikomanagement sowie Security by Design und Security by Default Schwachstellen- und Patchmanagement Produktlebenszyklusmanagement Sicherheitsbewusstsein, Kompetenzen und Qualifikation Die Ergebnisse werden den Profilen Basic , Intermediate oder Advanced zugeordnet. Entscheidend ist jedoch nicht, ü...

Cyberhygiene nach NIS2

Bild
Cyberhygiene nach NIS2: Was Auditoren wirklich sehen wollen Management-Zusammenfassung NIS2 verändert die Perspektive auf Cybersicherheit grundlegend. Für Geschäftsleitungen reicht es nicht mehr aus, darauf zu vertrauen, dass „die IT das im Griff hat“. Entscheidend ist, ob ein Unternehmen nachvollziehbar zeigen kann, dass Cyberrisiken systematisch gesteuert, Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, deren Wirksamkeit überprüft und kritische Vorfälle beherrscht werden. Dabei gilt ein einfacher Grundsatz: Nicht die Behauptung zählt, sondern der Nachweis. Ein Auditor oder eine Aufsichtsbehörde wird sich deshalb nicht allein mit Richtlinien, Konzepten oder Präsentationen zufriedengeben. Entscheidend sind belastbare Evidenzen: Risikobewertungen Protokolle technische Reports Schulungsnachweise Wiederherstellungstests Lieferantenbewertungen Incident-Response-Übungen dokumentierte Managemententscheidungen Für Geschäftsleitungen sind fünf Themen beso...

Cybersicherheit von Elektroautos als Firmenwagen

Bild
Cybersicherheit von Elektroautos als Firmenwagen: Was KMU jetzt beachten müssen Management-Zusammenfassung Elektroautos sind längst mehr als Fahrzeuge mit einem anderen Antrieb. Sie sind vernetzte IT-Systeme auf Rädern: Sie kommunizieren mit Herstellerplattformen, mobilen Apps, Ladesäulen, Zahlungsdiensten, Flottenmanagementsystemen und teilweise auch mit Smartphones der Mitarbeitenden. Damit entstehen neue geschäftliche Risiken. Angreifer können Benutzerkonten übernehmen, Fahrzeug- und Standortdaten auslesen, Ladevorgänge manipulieren oder Schwachstellen in der Ladeinfrastruktur ausnutzen. Gleichzeitig können Unternehmen durch eine unkontrollierte Auswertung von Bewegungs- und Nutzungsdaten gegen Datenschutzvorgaben verstoßen. Für Unternehmen bedeutet das jedoch nicht, dass Elektrofahrzeuge grundsätzlich unsicher sind. Entscheidend ist, sie nicht nur als Teil der Fahrzeugflotte, sondern als Bestandteil der betrieblichen Informationsverarbeitung zu...

Passkeys statt Passwörter

Bild
Passkeys statt Passwörter: Warum Unternehmen jetzt handeln sollten Management-Zusammenfassung Passwörter gehören seit Jahrzehnten zum Unternehmensalltag. Gleichzeitig zählen sie weiterhin zu den größten Schwachstellen der Informationssicherheit. Schwache Kennwörter, mehrfach verwendete Passwörter, Phishing-Angriffe und gestohlene Zugangsdaten ermöglichen Angreifern regelmäßig den Zugriff auf geschäftskritische Systeme. Mit Passkeys steht Unternehmen eine praxistaugliche Alternative zur Verfügung. Sie ersetzen das klassische Passwort durch ein kryptografisches Verfahren. Die Anmeldung erfolgt beispielsweise über Windows Hello, einen Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder die Geräte-PIN. Das eigentliche Zugangsgeheimnis verlässt das Endgerät nicht. Für Unternehmen ergeben sich daraus drei wesentliche Vorteile: deutlich besserer Schutz vor Phishing und gestohlenen Zugangsdaten, weniger Aufwand für Passwortverwaltung und Support, eine einfachere ...